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  1. Experimentelles Lernen: "Luft, Wasser und Feuer" in Chemie

Experimentelles Lernen: "Luft, Wasser und Feuer" in Chemie

Schule

An drei aufeinanderfolgenden Freitagen verwandelt sich ein Unterrichtsraum des Gymnasiums in ein kleines Forschungslabor: Die dritten Klassen der Grundschule – 3a, 3b und 3c – besuchen nacheinander eine Experimentierstation, die von Neuntklässlern des Gymnasiums betreut wird. 

Im Zentrum des Projekts stehen fünf Stationen, an denen die jungen Besucher naturwissenschaftliche Phänomene unmittelbar erleben können. Für viele beginnt das Abenteuer schon beim Anziehen von Schutzkitteln und Schutzbrillen. Die Experimente wurden von den Neuntklässlern vorbereitet, organisiert und fachlich begleitet.

Um den Forschertag interaktiver zu gestalten, erhielten die Grundschüler eine Stempelkarte, die nach jeder absolvierten Station gefüllt wurde – ein motivierendes Detail, das den Entdeckergeist sichtbar beflügelte.

Für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse bedeutete das Projekt weit mehr als nur eine Übung: Sie investierten zahlreiche Stunden in Konzeption, Materialvorbereitung und Durchführung – und übernahmen am Ende auch das Aufräumen. Ihr Engagement fließt zudem in die Leistungsbewertung ein.

Die Resonanz war durchweg positiv. Die Grundschüler zeigten große Begeisterung beim Experimentieren, während die älteren Schülerinnen und Schüler mit Fachwissen und pädagogischem Geschick überzeugten. Das Projekt demonstriert eindrucksvoll, wie gut der Austausch zwischen Grundschule und Gymnasium funktionieren kann – und wie lebendig naturwissenschaftliche Bildung wird, wenn Theorie und Praxis aufeinandertreffen. Betreut wird das brückenschlagende Projekt von den Lehrern Juliane Trusch und Frank Schaffenberg des Gymmnasiums.